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Wissen

Was kostet CNC-Drehen?

Kostenfaktoren statt Blackbox: Wir erklären, welche Faktoren den Preis bestimmen, wie Stundensätze zustande kommen und wie Sie Drehteile wirtschaftlicher fertigen lassen.

Was kostet CNC-Drehen? Der Stückpreis hängt von Werkstoff, Komplexität, Toleranzen und Losgröße ab. Rüstkosten verteilen sich bei größeren Serien, Materialzeugnisse 3.1 kosten meist einen Aufpreis. Den verbindlichen Preis nennt der Partnerbetrieb im Angebot.

Rüstzeit 25-40% Zykluszeit 30-50% Material 15-25% Programm 5-15% €
Kostenfaktoren

Was bestimmt den Preis?

Der Preis eines CNC-Drehteils setzt sich aus vier Hauptfaktoren zusammen: Rüstzeit, Zykluszeit, Materialkosten und Programmieraufwand. Je nach Komplexität und Stückzahl verschiebt sich das Verhältnis dieser Faktoren.

Bei Einzelteilen und Prototypen dominiert die Rüstzeit den Preis, die Maschine muss eingerichtet, Werkzeuge gewechselt und das Programm eingefahren werden. Bei Serien ab 100 Stück wird die Zykluszeit pro Teil zum entscheidenden Faktor.

Rüstzeit
25 bis 40%
Zykluszeit
30 bis 50%
Material
15 bis 25%
Programmierung
5 bis 15%
Stundensätze

Maschinen-Stundensatz

Der Maschinenstundensatz variiert je nach Maschinentyp, Komplexität der Bearbeitung und Ausstattung. Ein Dreh-Fräszentrum mit angetriebenen Werkzeugen und Y-Achse kostet pro Stunde mehr als eine einfache CNC-Drehmaschine, spart aber oft Arbeitsgänge.

Bearbeitungstyp Einordnung am Markt
Einfache Drehbearbeitung Basis
Komplexe Geometrien Höher
Komplettbearbeitung (Drehen + Fräsen) Am höchsten

Richtwerte am Markt, kein Angebot. Den Preis nennt der Partnerbetrieb im Angebot.

Einfach € Komplex €€ Komplett €€€
Stückzahl → ← €/Stück 1 10 100 500 5k Sweet Spot
Stückzahl & Preis

Mehr Stück = weniger pro Teil

Die Rüstkosten verteilen sich auf alle Teile einer Serie. Bei 1 Stück trägt das einzelne Teil die vollen Rüstkosten (oft 75 bis 80% des Preises). Bei 500 Stück sind es nur noch wenige Cent pro Teil.

Ab mittleren Stückzahlen lohnt sich der Stangenlader. Partnerbetriebe mit Stangenlader fertigen größere Serien auch mannlos rund um die Uhr. Das senkt den Stückpreis nochmals deutlich, weil kaum Bedienerkosten anfallen.

Spartipps

So werden Drehteile günstiger

1

Toleranzen prüfen

Nicht jede Fläche braucht IT6. Wo ISO 2768-m reicht, sparen Sie Mess- und Bearbeitungszeit.

2

Stückzahl bündeln

Bestellen Sie Jahresmengen in Abrufen statt Einzelbestellungen. Die Rüstzeit fällt nur einmal an.

3

Material wählen

Automatenstahl (11SMnPb30) statt Vergütungsstahl spart bis zu 30% Zykluszeit durch bessere Zerspanbarkeit.

4

Radien statt scharfe Kanten

Innenradien ab R0,5 mm lassen sich mit Standardwerkzeugen fertigen. Scharfe Ecken brauchen Sonderwerkzeuge.

5

Komplettbearbeitung nutzen

Drehen + Fräsen in einer Aufspannung spart Umspannzeit und eliminiert Positionsfehler.

6

Zeichnung optimieren

Eindeutige Maße, vollständige Toleranzen und klare Oberflächenangaben vermeiden Rückfragen und beschleunigen die Kalkulation.

FAQ

Häufige Fragen

Der Stundensatz variiert je nach Maschinentyp, Ausstattung und Bearbeitungskomplexität. Einfache Drehbearbeitung liegt am Markt unter der Komplettbearbeitung auf Dreh-Fräszentren. Den Preis für Ihr Teil nennt der Partnerbetrieb im Angebot.

Der Stückpreis setzt sich zusammen aus Rüstkosten (verteilt auf Stückzahl), Bearbeitungszeit und Materialkosten. Bei Einzelteilen dominiert die Rüstzeit, bei Serien die Zykluszeit.

Bei Einzelteilen muss die komplette Rüstzeit (Maschine einrichten, Werkzeuge wechseln, Programm einfahren) auf ein einziges Teil umgelegt werden. Das macht oft 75 bis 80% des Preises aus.

CNC-Drehen ist ab 1 Stück möglich. Bei kleinen Mengen tragen die Rüstkosten einen großen Teil des Stückpreises. Mit steigender Stückzahl sinkt der Preis pro Teil deutlich, in Serie arbeiten Partnerbetriebe mit Stangenlader auch mannlos rund um die Uhr.

Die größten Hebel: Toleranzen nur dort eng setzen wo nötig, Stückzahlen bündeln, gut zerspanbare Werkstoffe wählen und eine vollständige Zeichnung liefern die keine Rückfragen erzeugt.

Die Lieferzeit nennt Ihnen der Partnerbetrieb im Angebot. Sie hängt von Komplexität, Stückzahl, Werkstoff und Auslastung ab. Wenn es eilt, schreiben Sie den Wunschtermin in die Anfrage. Wir suchen dann gezielt einen Betrieb, der ihn halten kann.

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Senden Sie uns Ihre Zeichnung. Wir prüfen sie und melden uns innerhalb von 24 Stunden mit dem passenden Partnerbetrieb. Den Preis nennt Ihnen der Partnerbetrieb im Angebot.

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